magia flamenca - kuenstler
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Die aktuell an Magia Flamenca teilnehmenden Maestros teilnehmenden Künstler sind:

Juana  Amaya & Joaquín Grilo, Tanz

Juan José Amador & Joselito de Lebrija, Gesang

José Quevedo (El Bola) & Paco Fernández, Gitarre

José Carrasco, Perc.

künstl. Leitung: José Antonio Camacho „El Piripi

Untenstehend folgt eine Auflistung mit Kurzbiographien sämtlicher Künstler, die seit 2001 an Magia Flamenca mitgewirkt haben und zukünftig wieder partizpieren werden.

Gerardo Núnez, Jerez, gehört zu der Handvoll der Kronprinzen der Gitarre, die das Erbe Paco de Lucías weiterführen. Extreme Virtuosität, Rhythmus und Schönheit kennzeichnen die international prämierten Platten dieses Gitarristen (für seine CD ”Calima” (1998) erhielt er etwa den Preis der Deutschen Schallplattenkritik). Er ist der kreative Kopf und führende Musiker der Produktion “Jazzpana”, die Ende der 90er grammynominiert worden und wg. ihres grossen Erfolges mehrfach mit unterschiedlichen Ensembles unter seiner Führung wiederholt worden ist. Núnez arbeitet mit so unterschiedlichen Künstlern wie Plácido Domingo, Michael Brecker und Al di Meola zusammen.

Juana Amaya, Sevilla, gewann mit 9 Jahren ihren 1. Preis; 1997 trat sie im Petersdom vor dem Papst auf und war Gaststar des Ensembles von Joaquin Cortés, mit welchem sie ihr berühmte Soleá-Interpretation tanzte; 1999 eröffnete sie mit Plácido Domingo die Oper ”El Cid” in Sevilla. Sie ist eine der prominentesten Vertreterinnen des traditionellen, kraftvollen und ausdrucksstarken Tanzes und beühmt für ihre ausserordentlich virtuose Fussarbeit.

Carmen Cortés, in Madrid lebend, ist eine der prominentesten Vertreterinnen des kraftvollen und ausdrucksstarken Tanzes und fasziniert durch die Genialität ihrer Persönlichkeit und Körpersprache. Sie ist hat mehrere Werke von García Lorca tänzerisch umgesetzt wie auch Shakespeares Romeo & Julia, die nun in einer Flamencoadaption an grossen europäischen Theatern zu sehen sein wird. Als musikalischer Leiter fungiert kein anderer als ihr Ehemann Gerardo Núnez

Belén Maya, Granada, (ist nur in Berlin nicht anwesend) gilt als die Wegbereiterin und massgebliche Vertreterin des modernen Flamencotanzes, der Elemente vom Ballett und zeitgenössischem Tanz integriert. Wohl keine andere Tänzerin Spaniens verfügt über eine derartige Spannweite der Ausdrucksmöglichkeiten: Vom feurigen und knisternden Flamenco-Tango bis zur Interpretation einer Gerardo-Núnez- Komposition durch eine kaum zu beschreibende Mischung aus Flamenco und modernem Tanztheater. Sie spielt auch im Carlos-Saura-Film ”Flamenco” an der Seite Tomatitos.

Rafael del Carmen, Sevilla, hat die wichtigsten Tanzpreise Spaniens gewonnen, so den Giraldillo de baile flamenco der Bienale von Sevilla, den Nationalpreis von Córdoba, und ist bevorzugter Tanzpartner der “Grandes Dames” des Flamenco Manuela Carrasco und Carmen Cortés. Sein Stil ist von tänzerischer Virtuosität, Charm und Witz zugleich geprägt, die seine Beliebtheit unter auch dem nicht „eingeweihtem“ Publikum erklären.

Arcangel und Rafael de Utrera sind zwei sehr bemerkenswerte Sänger der jüngeren Generation. Neben Auszeichnungen und der Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Tänzern und Gitarristen des Flamenco (Juana Amaya, La Hierbabuena) gelten sie auch als grosse Gesangssolisten ihrer Zunft. Erst kürzlich wurden beiden die höchsten Weihen zuteil, als der Meister sie persönlich anrief: Paco de Lucia wollte einen von ihnen als seinen Sänger für seine Welttournee 2001 verpflichten, und da Arcangel mit der Präsentation seiner ersten Solo-CD beschäftigt ist, begleitet nun Rafael Paco im Rahmen seines Septetts.

José Antonio Camacho - El Piripi ist der künstlerische Leiter des Projektes, der vor 10 Jahren in der legendär gewordenen Produktion "Los Amantes" den jungen Antonio Canales mit Juana Amaya und Joselito Fernández vereinte. Piripi ist darüber hinaus lange Jahre als Gitarrist an der Seite Riquenis und Juana Amayas aktiv gewesen und seit 3 Jahren als Gitarrist mit Joaquín Cortés auf Tourneen in und ausserhalb Europas.

Juan José Amador und Joselito Valencia gehören zu den sicherlich gefragtesten Sängern der spanischen Gegenwart. Juan José Amador ist mit seinen gut 40 Jahren im Vergleich zu den eben genannten quasi ein “Veteran” unter den Sängern. Er stammt aus der Dynastie der Amador, die so viele bedeutende Flamencos hervorgebracht haben und aus Sevilla stammen. Neben Auszeichnungen und der Zusammenarbeit mit den bedeutendsten Tänzern und Gitarristen des Flamenco (Juana Amaya, La Hierbabuena, Tomatito) gelten sie auch als grosse Gesangssolisten ihrer Zunft

José Quevedo (El Bola) aus Jerez und Paco Fernández aus Sevilla sind die Gitarristen von Magia. Paco ist Spross der Fernández-Familie, die Flamenco-Phänomene am Laufband zu produzieren scheint: Sein Vater Curro ist einer der gefragtesten traditionellen Sänger, sein Bruder Joselito ist der innovative Tomatito-Tänzer, und seine Schwester Esperanza gilt als eine der grössten spanischen Sängerinnen. Nach drei Jahren als 1. Gitarrist von Joaquín Cortés in Madrid ist Paco nach Sevilla zurückgekehrt . Der Jerezaner José Quevedo (El Bola) macht nicht nur als Begleitgitarrist von Grilo von sich Reden, sondern auch durch seine Solokarriere; als einer der kreativsten Komponisten der spanischen Gitarenszene gelangte er so in das Finale der besten „jovenes talentos“ (Junge Talente) der Bienale von Sevilla, dem wichtigsten Flamencofestival.

Joselito Carrasco, Sevilla, wurde als jüngerer Bruder von Manuela Carrasco in eine legendäre Flamencofamilie hineingeboren. Manuela gilt seit den 70er Jahren als die Tänzerin des Flamenco, die der aufstrebenden jungen Garde um Juana Amaya, Grilo u.a. den Weg wies und noch heute als das Aushängeschild des weiblichen Flamencotanzes gilt. Wenn sie mit ihrem Bruder, dem Perkussionisten Joselito u.a. Familienmitgliedern eine Tour plant, dann sind bei ihren mittlerweile rar gewordenen Auftritten die spanischen Konzerthallen auf Wochen im Voraus ausgebucht. Denn die Zuschauer wissen um die künstlerische Tiefe und Explosivität, die nur in einer derartig gepflegten Clantradition heraus entstehen kann.

Jairo Barull, 18 jährig, stammt aus einer in Morón de la Frontera beheimateten Küstlerfamilie - sein Vater Ramón war Lehrer von Juana Amaya und trat an ihrer Seite auf. Kaum ein Tänzer seines Alters verfügt über eine so reife Persönlichkeit wie der Sohn Jairo, der der Virtuosität seines traditionellen Tanzes erst die tiefere Bedeutung gibt.

Paco Fernández, Sevilla, ist Spross der Fernández-Familie, die Flamenco-phänomene am Laufband zu produzieren scheint: Sein Vater Curro ist einer der gefragtesten traditionellen Sänger, sein Bruder Joselito ist der innovative Tomatito-Tänzer, und seine Schwester Esperanza gilt als eine der grössten spanischen Sängerinnen. Nach drei Jahren als 1. Gitarrist von Joaquín Cortés in Madrid ist Paco nach Sevilla zurückgekehrt und arbeitet ausser mit Juana Amaya und Gerardo Núnez nun auch als Sologitarrist mit eigenem Ensemble.

Angel Sánchez González, El Cepillo, ist als vielseitiger Perkussionist mit Künstlern wie den Paco de Lucia-Musikern Carles Benavent, Jorge Pardo und El Grilo unterwegs. Zum Flamenco kam der ehemalige Schlachtermeister durch Camarón de la Isla, dessen legendärem Auftritt in Paris 1987 er beiwohnte. Seit dem hat er das Schlachtermesser gegen die Perkussionsklöppel ausgetauscht. Um bei Magia de Maestros dabeizusein, hat er an diesem Wochenende auf Auftritte mit den genannten Musikern verzichtet.