| Die deutsch-palästinensische Orienttänzerin ist Laila El-Jarad, die mit Oud-, Tablaspielern- und anderen Instrumentalisten aus Ägypten, der Türkei und Syrien kooperiert und in
ganz Europa auftritt. Zusätzlich zu einer langjährigen Ausbildung in orientalischem Tanz nahm sie jahrelang Unterricht in Ballett, Jazz, Modern, Tango Argentino und Flamenco. Aus den verschiedenen Techniken und Stilen entwickelte sie ihre unverwechselbare eigene tänzerische Sprache. Seit 1994 leitet Laila das Tanzstudio La CAMINADA in Berlin und unterrichtet seit 2000 auch Spanien orientalischen Tanz. Seit 1996 produzierte sie Werke wie LUA/SOL, Al QANTARA/DIE BRÜCKE und SOBRE O MAR. 2004
und 2005 arbeitete Laila als Tänzerin und Choreographin für die drei Produktionen DIE GÄRTEN DES ORIENT (Bellevedere), DER TRAUM VOM ORIENT /KÖNIG WILHELM II (Marmorpalais) sowie DIE SCHLANGE VOM NIL (Schloßtheater) im Rahmen der Potsdamer Festspiele. Laila wird unterstützt von dem Bandoneonspieler Mimo aus Kairo und dem libanesischen Tablavirtuosen Ahmed Khader sowie dem Oudspieler Tarek Bitar mit, der als Repräsentant der orientalischen Kunst auch als Sänger das Münchner Publikum zuletzt zu Begeisterungsstürmen hinriss.
Das Flamencoensemble wird geleitet von Ana Maria Amahi, der ausdrucksstarken Sevillaner Tänzerin, die mit Künstlern wie Gerardo Núnez u.a. Flamencogrößen die Bühne teilte und mit ihrem Ensemble nicht nur in Europa, sondern auch das sehr anspruchsvolle
japanische Publikum verzaubert. Begleitet wird sie von dem Sänger Juanillo, ebenfalls aus der andalusischen Flamencometropole, der in dem berühmten Flamenco”club” (span. Tablao) Los Gallos seine Kunst zelebrierte und den Ausnahemgitarristen Miguel Sotelo mitbringt. Miguel trat mit seinem Ensemble als Vorgruppe für Paco de Lucia bei seinem letzten Deutschlandkonzert auf (2006) und bekam von Meistergitarristen das Lob ausgesprochen, seine “Falsetas”, also Kompositionen und Spiel, seien so gut, dass er eine CD aufnehmen solle - “graba un disco”, rief ihm Paco zu. | |