| Konzipiert wurde ”Tarmuz - Königin aus 1001 Nacht” von der mexikanischen Regisseurin Shaday Larios gemeinsam mit dem Intendanten des Theaters Circol Maldá in Barcelona, Martin Paulus,
sowie dem Produzenten Christoph Gupta als eine Reise voller Spannung und Versuchung. Shaday Larios ging als Siegerin aus einem Ideenwettbewerb hervor, die in ganz Europa umjubelte Show “Fantastic World of the Gypsies” auf eine neue, an orientalischen Mythen ausgerichtete Grundlage zu stellen. Bedingungen für das Gelingen waren herausragende Künstler, intensive und zeitaufwendige Vorbereitungsarbeiten in Spanien und Deutschland sowie ausgeklügelte Choreographien. Folgende
Künstler konnten zur Mitarbeit gewonnen werden: - Das Flamencoensemble wird geleitet von Ana Maria Amahi, der ausdrucksstarken Sevillaner Tänzerin, und dem Sänger Juan Reyes, ebenfalls aus der andalusischen Flamencometropole, der in dem berühmten Flamenco”club” (span. Tablao) Los Gallos seine Kunst zelebriert und den Ausnahemgitarristen Miguel Sotelo mitbringt. Als sein Vorgänger war seit
1996 Rafael de Utrera dabei, der später von Paco de Lucía in dessen Septett übernommen wurde.
- Die türkisch-arabische Orienttänzerin Firuze, die mit Oud-, Tablaspielern- und anderen Instrumentalisten aus Ägypten, der Türkei und Syrien kooperiert und in ganz Europa auftritt, so 2003 in der Athener Produktion von Peter Gabriel. Sie bringt diesmal neben dem Bandoneonspieler Mimo aus Kairo und dem
libanesischenTablavirtuosen Ahmed Khader den Oudspieler Tarek Bitari mit, der als Repräsentant der orientalischen Kunst auch als Sänger beeindruckt.
- Die indische Tänzerin Sharmila Sharma aus Neu-Dehli, die in ihrer Heimat zahlreiche Preise gewann und mit ihren Ensembles weltweit gastiert, so in der Royal Albert Hall sowie an der Pariser Oper. Als Musiker sind dabei neben dem Sarod-Virtuosen Rakesh
Prasana der Sänger und Harmomiumspieler Mohammed Khan sowie der aus einer der wichtigsten Kathak-Kunst-Dynastien entstammenden Tablaspieler Yogesh Gangani.
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