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Tarmuz – Königin aus 1001 Nacht

12 Künstler aus 3 Kontinenten mit Flamenco, orientalischem und indischem Tanz & Musik

 

Tarmuz" erzählt von den Dschinn aus 1001 Nacht: Drei Dschinn (Geister) werden in kupferne Flaschen eingesperrt. Verkörpert von Tänzerinnen aus drei Kulturen kämpfen sie um ihre Freiheit in einer farbenprächtigen Musik- und Tanzshow. Arabisch-orientalische Tänze und Rhythmen treffen auf den heißen andalusischen Flamenco und den tiefgründigen Zauber des indischen Kathak.

Tarmuz" basiert auf einer der tiefgründigsten und opulentesten Erzählungen der Sheherazade, der "Stadt aus Messing". Auf der Suche nach den geheimnisvollen Dschinn gelangt eine Gruppe Gesandter des Kalifen in die Stadt aus Messing und begegnet dort der überirdisch schönen Königin Tarmuz. Tarmuz ist einer der Dschinn und Sinnbild für die Verführbarkeit des Menschen. Auch die drei Dschinn müssen Stärke beweisen: Der Geist der Königin, der Geist der Unsterblichkeit und der Geist des Ungehorsams werden gezwungen, ein Pfand ihres Tanzes an eine magische Vase abzugeben als symbolischen Verlust ihrer Freiheit. 

Zur Mitwirkung gewonnen wurden die mehrfach preisgekrönte indische Tänzerin Sharmila Sharma Neu Delhi, die türkisch-orientalische Tänzerin Firuze, die schon in einer Produktion von Peter Gabriel in Athen auf der Bühne stand, der libanesische Sänger und Oudvirtuose Tarek Bitar, der aus einer der bedeutendsten Kathakdynastien Indiens stammende Tablaspieler Yogesh Gagani u.a. Musiker; als Flamencotänzerin wurde die ausdrucksstarke Ana María Amahi aus Sevilla gewonnen, die, wie die anderen Tänzerinnen auch, mit eigenem Ensemble erscheint.

In der Begegnung dreier Kulturkreise kommen sowohl Fusion-Anhänger wie Puristen auf ihre Kosten: In großartigen Einzeldarbietungen begehren der leidenschaftliche orientalische Tanz und der spannungsgeladene Flamenco mit Vitalität gegen Zwang und Unfreiheit auf. Die spirituelle Schönheit des indischen Tanzes verzaubert in subtiler Auseinandersetzung mit dem Schicksal.

Zugleich gelingt die Fusion der drei Musik- und Tanzstile: In atemberaubend schöner Verschmelzung wird ein intensiver, farbenprächtiger Spannungsbogen zwischen reinen Instrumental-, Gesangs- und Tanzstücken erzeugt; dabei werden sowohl einstudierte als auch improvisierte Elemente sichtbar, etwa die faszinierende Darstellung der vierarmigen indischen Göttin Kali. Diese Kulturenbegegnung setzt auch ein Zeichen für die Wichtigkeit des
Aufeinanderzugehens von Orient und Okzident und erinnert an Gemeinsamkeiten durch die Schaffung von grenzberschreitender Schönheit, welche erst durch die Besinnung auf die eigenen Wurzeln ermöglicht wird.

"Begeistertes Publikum....die Verschmelzung der Kulturen - ein gelungener Einsatz... Furioses Zusammenspiel und Völkerverständigung auf Basis von Tanz und Musik. Das Publikum war aus dem Häuschen – stehende Ovationen." NDR-Fernsehen, Hamburg-Journal

"The performance...crosses all barriers...The word ´multicultural´ acquires a new living significance, and it feels like a vitalizing injection." Göteborgs Posten

A performance with maximum feeling. So alike and so different”, Abehet Nyheterna

A brilliant idea! ”, Helsingins Sanomat, Jukka Mietinen, dance critic